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Pfarrheim St. Matthias Strauch

Das Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Matthias Strauch in Simmerath-Strauch, Monschauer Straße 5, wurde Anfang der 60er Jahre nach Plänen des Straucher Architekten Karl Nießen erbaut. Zu Anfang der 90er Jahre wurden die Räumlichkeiten unter tätiger Mithilfe des Kirchenvorstandes sowie des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch umfangreich renoviert. Nach Verkauf und Nutzungsänderung der bisherigen Versammlungsstätte der Straucher Ortsbevölkerung, des ehemaligen Saales Lutterbach an der Sonnenstraße, wurden immer wieder ÜberIegungen angestellt und Ideen entwickelt (u.a. Neubau einer Vereinshalle auf dem jetzigen Dorfplatz, Anbau ans Sportheim, Anbau ans Pfarrheim, Umbau der alten Schule an der Monschauer Straße, Anbau an der „neuen“ Schule –Kindergarten, Sonnenstraße-), wie und von wem eine geeignete neue Versammlungs- und Begegnungsstätte in Strauch für Feierlichkeiten und Vereinsaktivitäten geschaffen werden könnte. Aus vielerlei Gründen konnten diese Ideen nicht umgesetzt und verwirklicht werden. Zwischenzeitlich wurde durch die Gemeinde Simmerath unter Bezuschussung durch das Amt für Agrarordnung aus Dorferneuerungsmitteln der Dorfplatz im Zentrum des Ortes, unmittelbar neben dem Pfarrheim gelegen, aufwändig hergerichtet. Dem damaligen Vorsitzenden des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch, das die Räumlichkeiten des Pfarrheims bereits seit Jahrzehnten als Proberaum nutzt, Herrn Peter Greuel, ist es wohl zu verdanken, dass die erneute Idee eines An- und Umbaus am Pfarrheim Form und Gestalt annahm. In gemeinsamen Beratungen zwischen Pastor Michael Stoffels, Kirchenvorstand und Vorstand des Trommler- und Pfeiferkorps reifte die Idee immer mehr und konnte schließlich der Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariats in Aachen vorgestellt werden. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten und durchaus unterschiedlichen Ansichten mit dem Bischöflichen Generalvikariat bezüglich Art, Ausführung, Gestaltung und künftiger Nutzung des An- und Umbaus konnten schließlich, nicht zuletzt durch Intervention des Weihbischofs Karl Borsch nach dessen Visitation zur Firmung zu Ende des Jahres 2009,  die vertraglichen Grundlagen geschaffen und der Bauantrag für den An- und Umbau gestellt werden. Die Baugenehmigung wurde seitens der StädteRegion Aachen im April 2010 erteilt und „sofort ging es los“. Zunächst wurden folgende Umbauarbeiten verrichtet: -          Die sanitären Anlagen wurden vollständig abgerissen und erweitert neu gebaut. -          Ein Behinderten-WC wurde errichtet. -          Die Fußböden in den WC’s und im Flur wurden von Grund auf vollständig erneuert. -          Die Küche wurde um etwa einen Meter verkleinert, der Boden mit einem neuen Belag versehen. -          Die Öltankanlage (Stahltank) im Keller wurde restlos entfernt, der Tankraum renoviert und mit doppelwandigen Kunststofföltanks bestückt. Teilweise bereits parallel hierzu wurde mit dem Anbau ans Pfarrheim begonnen: -          Die Herrichtung der Bodenplatte mit neuen Fundamenten, Isolierung, Verlegung von Leerrohren und betonieren der Bodenplatte konnte Mitte Juni 2010 abgeschlossen werden. -          Im Rahmen des Pfarrfestes Ende Juni 2010 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für den Anbau. -          Die Maurerarbeiten wurden durch einen im Ort ansässigen Bauunternehmer, sämtliche sonstigen Betonarbeiten in Eigenleistung ausgeführt. -          Der Dachstuhl wurde gezimmert und so konnte am 18. September 2010 ein „kleines Richtfest“ gefeiert werden. Das eigentliche Richtfest wurde mit allen am Bau bisher Beteiligten recht zünftig am 08. Oktober 2010 gefeiert. -          Zwischenzeitlich war das Dach des Anbaus komplett neu eingedeckt worden. Mit der Neueindeckung des Altbaus wurde begonnen. -          Die alten Fenster des Pfarrheims fanden Verwendung in den Vereinsräumen und im Flur. Mit dem Einbau der Fenster- und Türanlagen im Anbau wurde der Bau  „winterfest“ gemacht. -          Die Herrichtung einer Terrasse an der Seite des Dorfplatzes wurde begonnen. -          Weiter ging es mit der Innenisolierung des Dachstuhls, dem Einbau der neuen Decken im Pfarrsaalanbau und in den Vereinsräumen sowie mit der Elektroinstallation. -          Sowohl zur Dorfplatzseite als auch zum Pastorat hin wurden neue Fensteröffnungen gebrochen, Stürze betoniert und anschließend neue Fenstertüren eingebaut. -          Das gesamte Gebäude wurde –sofern noch nicht vorhanden- mit Außendämmung und anschließend einem Reibeputz versehen. Die Seite zum Dorfplatz wurde mit Bruchsteinen verkleidet. -          Im Anbau wurde eine neue Innentreppe, im gesamten Gebäude neue Innentüren eingebaut. -          Pfarr-und Gemeindesaal wurden innen verputzt und anschließend mit einem Streichputz versehen. -          Auf dem Gebäude wurde ein Blitzschutz angebracht. -          Entlang der Seite zum Pastorat wurde ein Fußweg und an der Giebelseite zum Spielplatz eine Pflasterfläche erstellt. -          In den Vereinsräumen sowie im großen Saal wurden neue Böden verlegt. Zum Erntedankfest, verbunden mit der 650-Jahr-Feier des Ortes und dem Besuch der Freunde aus Strauch/Sachsen konnte das Pfarrheim –obwohl noch nicht fertiggestellt- nach vorheriger Einsegnung der Räumlichkeiten erstmals für eine Feierlichkeit genutzt werden. Weiterer Baufortschritt: -          Die Vereinsräume wurden zur Beheizung mit Klimageräten versehen. -          Im Pfarrsaal wurde eine Akkustikdecke eingebaut. -          Der alte und der neue Speicher wurden isoliert, mit Rigips verkleidet und neue  Böden mittels OSB-Platten verlegt. -          Für Pfarr- und Gemeindesaal wurden insgesamt 130 neue Stühle sowie 10 Klapptische angeschafft. -          Eine gebrauchte Theke wurde erworben und umfangreich renoviert. -          Die Schranktüren des Pfarrsaales wurden neu angestrichen. -          Eine mobile Trennwand wurde zwischen Pfarr- und Gemeindesaal montiert. -          Der Gemeindesaal sowie die Eingangstür, die Küche und die Vereinsräume wurden mit Gardinen versehen. Im Rahmen der feierlichen Einweihung am Sonntag, dem 04. März 2012 wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bilder vom Fortschritt der Baumaßnahme sind im Register „Fotos“ hinterlegt. Abschließend noch einige Daten bezüglich des An- und Umbaus: -          Insgesamt ca. 13.300 Stunden wurden von etwa 110 Helfern ehrenamtlich geleistet, und zwar etwa 1.100 Stunden für die Renovierung und ca. 12.200 Stunden für den Anbau. -          Federführend waren beim Bau das Trommler- und Pfeiferkorps Strauch, die Blasmusikvereinigung Strauch, der Kirchenvorstand sowie der Planer Manfred Breuer, die auch in den über fünfzig regelmäßigen Sitzungen des „Bauausschusses Pfarrheim“ vertreten waren. -          Herausragend mit über 2.000 Arbeitsstunden sind die Herren Peter Greuel und Arthur Johnen sowie mit über 1.000 Arbeitsstunden Herr Rudi Johnen zu erwähnen. Die Leistung des Bauplaners und Architekten, Herrn Manfred Breuer, kann in Arbeitsstunden nicht beziffert werden, wurde jedoch vom Bischöflichen Generalvikariat mit einem Betrag von 30.000 € als Eigenleistung bewertet. Ihnen besonders, jedoch auch allen sonstigen Bauhelfern und Unterstützern der Baumaßnahme, gilt der herzliche Dank der Kirchengemeinde wie auch der gesamten Straucher Bevölkerung für eine Arbeits- und Energieleistung, auf die man „stolz sein kann“. -          Insgesamt wurden ca. 176.000 € fast ausschließlich für Materialkosten verausgabt. -          Die Dorfbevölkerung spendete im Rahmen einer Haussammlung und im Verlauf der Maßnahme einen Betrag von ca. 17.000 €. -          Die Gemeinde Simmerath beteiligte sich an den Baukosten mit einem Betrag von 50.000 €. -          Die sonstigen Baukosten wurden von den Musikvereinen, der Kirchengemeinde sowie Zuwendungen des Getränkelieferanten, des RWE, der regioIT Aachen  GmbH, der Raiffeisenbank Simmerath sowie der Sparkasse Aachen finanziert. Eigentümerin des Pfarrheims ist nach wie vor die Katholische Kirchengemeinde St. Matthias Strauch. Die Räumlichkeiten können -neben der Nutzung durch die dörflichen Vereine, Verbände und Institutionen- von Straucher Bürgerinnen und Bürgern für Familien- und sonstige Feste unter Beachtung der Haus- und Nutzungsordnung gegen Entgelt angemietet werden. Ansprechpartner hierfür ist Peter Greuel (Tel. 02473/4900). Aus Rücksicht gegenüber den Nachbarschaften in der Monschauer und Kesternicher Straße hat der Kirchenvorstand jedoch beschlossen, das Pfarrheim grundsätzlich für maximal zwei Nachtveranstaltungen im Monat zu vermieten.

Nutzungsordnung

NUTZUNGSORDNUNG 

für das Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Matthias, Strauch

Das Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Matthias Strauch soll eine Stätte der Begegnung innerhalb der Pfarrgemeinde sein
und die Gemeinschaft der Pfarrangehörigen fördern. Es dient vor allem den kirchlichen Gruppen und Vereinen für Zusammenkünfte und
Übungsstunden sowie der gesamten Pfarrgemeinde für allgemein bildende und unterhaltende Veranstaltungen.
Damit das Pfarrheim in seinem neu renovierten und teilweise ausgebauten Zustand möglichst lange erhalten bleibt, wird gebeten, bei
dessen Nutzung Folgendes zu beachten:
Der Versammlungsraum des Pfarrheims kann mittels Vorhang (Sommermonate) oder Trennwand (Wintermonate) auf zwei getrennte
Räume (Pfarrsaal und Gemeindesaal) aufgeteilt werden. Die Einbringung der Trennwand wird nur von fachkundigem Personal
vorgenommen.
M o b i l i a r:
Im Pfarrheim steht folgendes Mobiliar zur Verfügung:
50 Stück Polsterstühle Buche mit grauem Rücken- und Sitzbezug (zur vorwiegenden Nutzung bei
der Probenarbeit der musizierenden Vereine im Pfarrsaal)
80 Stück Polsterstühle Metall mit schwarzem Sitzpolster (zur vorwiegenden Nutzung im
Gemeindesaal)
10 Stück Klapptische (0,76 x 1,84 m)
12 Stück Buchentische mit Resopalauflage (0,80 x 1,20 m)
3 Stück Buchentische mit Resopalauflage in Trapezform (0,80/1,60 x 0,70 m).
Es wird gebeten, die “Polsterstühle Buche” nach Nutzung im Bereich der Theke zu lagern. Hierbei ist zu
beachten, dass nicht mehr als fünf Stühle übereinander gestapelt werden sollten und der Heizungskanal
(rechts vor der Theke) nicht zugestellt wird. Die “Polsterstühle Metall” werden unter der Treppe gelagert. Bei
der Wahl der Lagerorte für die Stühle wurde insbesondere darauf geachtet, dass die Stühle keiner
unmittelbaren Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, um ein Verbleichen zu vermeiden.
Die Tische sind im Gemeindesaal zu lagern, wobei die Klapptische auf den hierfür erstellten fahrbaren
Untersatz abgelegt werden.
Schlüssel:
Den Vereinen bzw. Mietern des Pfarrheims wird ein Schlüssel ausgehändigt, der sowohl den
Haupteingang (Seite Dorfplatz) wie auch den Nebeneingang (alter Eingang) verschließt.
Der Haupteingang kann durch Einstellung des Schließmechanismus nach unten so
eingestellt werden, dass die Tür von außen zu öffnen ist.
Nach Beendigung der Nutzung des Pfarrheims ist der Schließmechanismus wieder nach oben einzustellen. Außerdem
sind beide Eingänge zu verschließen.
Heizung:
Die Regelung der Heizung ist hinter der rechten Flurtüre angebracht. Es wird gebeten, die Temperaturregler
nicht zu verändern. Zur Heizungsbenutzung bitte nur den roten Knopf drücken! Die Heizung läuft dann etwa
zwei Stunden und kann anschließend je nach Bedarf wieder neu gestartet werden. Die Raumtemperatur bitte
nur mit dem Tagesthermostat regeln. Das Nachtthermostat bitte nicht verstellen.
Sonstiges:
- Sofern die Theke genutzt wurde, ist diese zu reinigen. Insbesondere sind die Lochbleche und die darunter
liegende Ablaufflächen zu reinigen.
- Die Räumlichkeiten sind “besenrein” zu verlassen, durch Getränke verursachte Ablagerungen und die Toiletten sind -im Bedarfsfallnass zu reinigen.
- Nach der Veranstaltung sind die Räume und alle Fenster zu verschließen!
- Bei individueller Dekoration des Pfarr- oder Gemeindesaals wird gebeten, weder die Wände oder Fenster zu bekleben noch
Halterungen in Wänden und Decke anzubringen.
- Die Flügelterrassentür zum Dorfplatz hin bildet lediglich einen Notausgang und sollte nicht als Eingang genutzt werden. Die Falttüre
zum Spielplatz ist nur von autorisiertem Personal zu öffnen und bei Nachtveranstaltungen zur Vermeidung von Geräuschbelästigungen
ab 22.00 Uhr verschlossen zu halten.
Für Beschädigungen am und im Pfarrheim haftet der Mieter/Nutzer.
Für Rückfragen steht
- Peter Greuel (02473/4900 + 0177/7265532) 
zu Verfügung.
Die Rückgabe des Pfarrheimschlüssels wird spätestens am Abend des Folgetages der Veranstaltung erbeten. Die Abrechnung der Miete
und verzehrten Getränke sind zeitnah bei Peter Greuel vorzunehmen.